{"id":218,"date":"2018-04-02T22:58:09","date_gmt":"2018-04-02T21:58:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ralf-krenzke.de\/kraeuterwanderung\/?page_id=218"},"modified":"2018-04-04T10:51:46","modified_gmt":"2018-04-04T09:51:46","slug":"hintergruende-bienensterben","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ralf-krenzke.de\/kraeuterwanderung\/hintergruende-bienensterben\/","title":{"rendered":"HINTERGR\u00dcNDE ZUR KR\u00c4UTERWANDERUNG"},"content":{"rendered":"<ul id=\"menu-hintergruende\" class=\"menu\"><li id=\"menu-item-224\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-224\"><a href=\"https:\/\/www.ralf-krenzke.de\/kraeuterwanderung\/hintergruende-natur\/\">1. Die Natur in der unmittelbaren Region kennenlernen<\/a><\/li>\n<li id=\"menu-item-223\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-223\"><a href=\"https:\/\/www.ralf-krenzke.de\/kraeuterwanderung\/hintergruende-glyphosphat\/\">2. Glyphosat und die Folgen f\u00fcr Umwelt und Natur<\/a><\/li>\n<li id=\"menu-item-222\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-222\"><a href=\"https:\/\/www.ralf-krenzke.de\/kraeuterwanderung\/hintergruende-bienensterben\/\">3. Unsere Bienen sind bedroht<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><strong>3. Unsere Bienen sind bedroht<\/strong><\/b><\/p>\n<p>Landwirtschaftliche\u00a0\u00dcbernutzung\u00a0darf nicht zur Zerst\u00f6rung der Pflanzenvielfalt in unserer Kulturlandschaft, auch auf den \u00c4ckern und Feldern in SLR f\u00fchren, denn sie ist reichhaltig. Die Dezimierung der vielf\u00e4ltigen Pflanzenwelt und der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden f\u00fchren zum Insektensterben.<\/p>\n<p>Besonders bedenklich ist das Bienensterben und der R\u00fcckgang der Bienenv\u00f6lker, nicht nur in Deutschland sondern auch weltweit.<\/p>\n<p><strong>Welche Ursachen f\u00fcr ein Bienensterben gibt es?<\/strong><\/p>\n<p>Das Bienensterben hat <a href=\"http:\/\/www.bee-careful.com\/de\/initiative\/das-bienensterben-gedanken-ueber-ein-komplexes-pro\/\">vielf\u00e4ltige Ursachen<\/a>. In der Wissenschaft ist dieses Thema noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt, jedoch gibt es eine gewisse Einigkeit darin, dass es ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren ist, das zu einem vermehrten Bienensterben f\u00fchren kann:<\/p>\n<ul>\n<li>Die intensive Landwirtschaft wirkt sich auf vielf\u00e4ltige Weise negativ auf das Leben der Bienen aus. Gro\u00dffl\u00e4chige <strong>Monokulturen<\/strong> schr\u00e4nken die Biene bei ihren rund vier Kilometer gro\u00dfen Radius w\u00e4hrend der Nahrungssuche ein. Streifen mit bl\u00fchenden B\u00fcschen und B\u00e4umen wurden in den letzten Jahrzehnten immer st\u00e4rker auf Kosten noch gr\u00f6\u00dferer Felder zur\u00fcck gedr\u00e4ngt. Eine starke D\u00fcngung der Wiesen mit G\u00fclle hat zu einem R\u00fcckgang von Wildblumen gef\u00fchrt. Auch bieten Pollen und Nektar in landwirtschaftlichen genutzten Gebieten oftmals keine gleichm\u00e4\u00dfige qualitativ und quantitativ hochwertige Nahrungsgrundlage. Wenn Raps und Sonnenblumen auf den Feldern bl\u00fchen, ist das Nahrungsangebot f\u00fcr die Bienen ausreichend. Diese Bl\u00fcte dauert aber nur wenige Wochen und nicht in allen Regionen werden diese Kulturen angebaut.<\/li>\n<li>Der <strong>Einsatz von Pestiziden und Insektiziden<\/strong>, insbesondere von Neonikotinoiden (z.B. Glyphosat) schw\u00e4cht die V\u00f6lker. Die Bienen verlieren an Orientierungs- und Kommunikationsf\u00e4higkeit und k\u00f6nnen somit weniger Bl\u00fcten finden, anfliegen und entsprechend Nektar und Pollen zur\u00fcck zum Nistplatz bringen. Zudem ist auch ihr Immunsystem beeintr\u00e4chtigt.<\/li>\n<li>Eingeschleppte <strong>Viren, Krankheitserreger oder Sch\u00e4dlinge<\/strong> (Varoa-Milbe):<br \/>\nSie machen den heimischen Bienenv\u00f6lkern zu schaffen, aber R\u00fcckst\u00e4nde von Pestiziden in Bienenwaben gehen zus\u00e4tzlich einher mit einer st\u00e4rkeren Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Krankheitserreger und Sch\u00e4dlinge<\/li>\n<li><strong>Klimawandel<\/strong><br \/>\nIn milden Wintern hat die Varoamilbe viel Zeit sich in der Bienenbrut zu vermehren. Damit wird ihre nat\u00fcrliche Bek\u00e4mpfung (z.B. mit Ameisens\u00e4ure) schwieriger.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Was sind die Folgen des Bienensterbens?<\/strong><\/p>\n<p>Laut Experten kann ein vermehrtes Bienensterben sowohl betr\u00e4chtliche <strong>\u00f6konomische <\/strong>als auch <strong>\u00f6kologische Folgen<\/strong> haben.<\/p>\n<ul>\n<li>Folgen des Bienensterbens f\u00fcr die Natur:Fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen werden von der Westlichen Honigbiene best\u00e4ubt. Die restlichen 20 Prozent gehen auf das Konto von Hummeln, Fliegen, solit\u00e4ren Wildbienen und anderen Insekten. Wenn die Bienen vollst\u00e4ndig aussterben w\u00fcrden, und dazu noch andere Best\u00e4ubungsinsekten, dann ginge weltweit die\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bee-careful.com\/de\/fruchtvielfalt\/der-fruchtertrag-durch-die-biene\/\">Ernte<\/a>\u00a0massiv zur\u00fcck. Bienen haben also einen gro\u00dfen\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bee-careful.com\/de\/initiative\/der-einfluss-von-bienen-auf-unsere-taegliche-ernae\/\">Einfluss auf unsere Ern\u00e4hrung<\/a>. Ohne ihre Best\u00e4ubungsarbeit m\u00fcsste der Mensch auf etwa ein Drittel der Nutzpflanzen in seiner Ern\u00e4hrung verzichten, vor allem bei Obst und Gem\u00fcse w\u00e4ren die R\u00fcckg\u00e4nge stark. Was bleiben w\u00fcrde, w\u00e4ren z.B. Kartoffeln, Mais und Getreide. Fehlen aber gerade diese gesunden Elemente in unserer Ern\u00e4hrung, m\u00fcsste man \u2013 drastisch gesehen \u2013 auch mit vermehrten Krankheitsf\u00e4llen in der Menschheit rechnen. Abgesehen davon ist sicher, dass es ohne Bienen kaum Artenvielfalt mehr g\u00e4be, weder auf unseren Tellern noch in unseren G\u00e4rten in Form von bunten und duftenden Bl\u00fcten.<\/li>\n<li>Folgen f\u00fcr die Wirtschaft:\u00a0<strong><br \/>\n<\/strong>Bienen sind ein gigantischer Wirtschaftsfaktor und die wichtigsten Arbeitskr\u00e4fte in der Landwirtschaft. Weltweit sorgen sie mit ihrer Best\u00e4ubungsleistung f\u00fcr eine Wertsch\u00f6pfung von etwa 200 Milliarden Euro pro Jahr, hat das Labor f\u00fcr theoretische und angewandte Wirtschaft des wissenschaftlichen Forschungszentrums\u00a0<a href=\"http:\/\/www.cnrs.fr\/\">CNRS<\/a>\u00a0in Montpellier ermittelt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ohne Bienen g\u00e4be es also nicht nur keinen Honig, auch Obst und Gem\u00fcse w\u00fcrden zu Luxusg\u00fctern. Wenn es nicht gelingt, die Bienenbest\u00e4nde zu halten, h\u00e4tte dies nach Ansicht von Forschern fatale Folgen f\u00fcr den Menschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 3. Unsere Bienen sind bedroht Landwirtschaftliche\u00a0\u00dcbernutzung\u00a0darf nicht zur Zerst\u00f6rung der Pflanzenvielfalt in unserer Kulturlandschaft, auch auf den \u00c4ckern und Feldern in SLR f\u00fchren, denn sie ist reichhaltig. Die Dezimierung der vielf\u00e4ltigen Pflanzenwelt und der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden f\u00fchren zum Insektensterben. 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